Hoch auf dem Vulkankegel des Tombergs baute um das Jahr 900 Pfalzgraf Hermann seinen Herrensitz. Dabei lieferte der Berg selbst das Basaltgestein als Baumaterial. Nach wechselvoller Geschichte lebten im 14. Jahrhundert Raubritter auf der Tomburg, die von hier aus Handelstransporte auf der Aachen-Frankfurter Heerstraße überfielen.
Auf dem 9,8 km langen Rundweg durch die artenreichen Wälder der Naturschutzgebiete „Rheinbacher Wald“ und „Tomberg“ lassen sich seltene, wärmeliebende Pflanzen wie Schwarznessel und Speierling entdecken. Vorbei geht es u.a. an der Waldkapelle (1) und dem „Schwarzen Kreuz“ (2). Ein paar mittlere Anstiege werden stets mit schönen Ausblicken belohnt. Das Highlight ist die Ruine der Tomburg (3) mit dem Gipfelblick vom Tomberg über das Drachenfelser Ländchen und den Kottenforst bis hin zum fernen Siebengebirge. Hoch auf dem Vulkankegel des Tombergs baute um das Jahr 900 Pfalzgraf Hermann seinen Herrensitz. Heute befinden sich dort dierestaurierten Überreste des Bergfrieds und des Burgbrunnes, der einst 46 m tief war. Nach einer wechselvollen Geschichte lebten im 14. Jh. Raubritter auf der Tomburg, die von hier aus Handelstransporte auf der Aachen-Frankfurter Heerstraße überfielen.