© CC-BY-SA | Paul Meixner

Kuratorenführung im Römerkanal-Infozentrum

In 13 Tagen

Auf einen Blick

Wir freuen uns sehr, dass der Kurator der Ausstellung, Prof. Dr. Klaus Grewe, durch das Römerkanal-Infozentrum führt und die neuesten Ergebnisse der Römerkanalforschung erläutert: Ein Streifzug durch die technische Welt der Antike mit einem ganz besonderen Blick auf die römische Eifelwasserleitung – immerhin die drittlängste Wasserleitung, die von den römischen Ingenieuren je gebaut worden ist. Die volkstümlich „Römerkanal“ genannte Wasserleitung ist mit ihren 95,4 km Länge und einer Tagesleistung von 20 Millionen Liter besten Trinkwassers ein Glanzlicht römischen Ingenieurbaus. Aber auch die großartigen Brücken, Tunnel und Druckleitungen in anderen Aquädukten im Imperium Romanum sind in dieser Ausstellung thematisiert.
Neu in der Ausstellung ist eine eigens angefertigte Replik des „Frontinus-Steins“, die entscheidende Schlüsse zum Bau des Römerkanals zulässt. Wer Frontinus war und was er mit der Eifelwasserleitung zu tun hatte, erfahrt ihr am dritten Advent.

Die Eifelwasserleitung, die vermutlich zwischen 80/90 n. Chr. gebaut wurde, hatte nach etwa 190 Betriebsjahren ausgedient und verfiel. Das Mittelalter bediente sich ihrer dann als Steinbruch, wobei das Kanalmauerwerk als Baumaterial recycelt wurde. Ganz besonders gefragt war aber die Kalkablagerung in der Leitung, die als „Aquäduktmarmor“ für die Ausschmückung der romanischen Kirchen hochbegehrt war. Auch im repräsentativen Burgenbau bediente man sich dieses Materials in halb Europa. Das Römerkanal-Infozentrum zeigt die wohl umfangreichste Sammlung von Aquäduktmarmor.

Der Eintritt ist frei! Wegen der begrenzten Teilnehmerzahl wird um Anmeldung gebeten (roemerkanal@stadt-rheinbach.de, 02226 917554).

Termine im Überblick

Auf der Karte

Römerkanal-Infozentrum
Himmeroder Wall 6
53359 Rheinbach
Deutschland

Tel.: +49 (0)2226 917554
Fax: +49 (0)2226 917520
E-Mail:
Webseite: www.roemerkanal.de

Allgemeine Informationen

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