Kirchen und Kapellen in Bornheim

Ev. Pfarrkirche in Bornheim

Die ev. Pfarrkirche wurde 1866 errichtet. Es handelt sich hierbei um einen neuromanischen, kleinen Backstein-Saalbau mit vorgesetzten quadratischen Türen an der Westseite mit verschiefertem Haubendach. Die Kirche besteht aus gebändertem roten und gelben Backstein und ist mit einem Rundbogenfries unter dem Kranzgesims verziert. Im Innenraum ist die Originalausstattung mit kompletter geometrischer Wandmalerei erhalten.

Kath. Pfarrkirche St. Servatius in Bornheim

Die neugotische Pfarrkirche wurde 1866 nach den Plänen des damaligen Kreisbaumeisters Thomann, eines Schülers Carl-Friedrich Schinkels, vollendet.

Das in Kreuzform errichtete Gebäude wurde 1897/98 um zwei Seitenschiffe erweitert. Zur Ausstattung gehören eine Statue des hl. Servatius aus Eichenholz, um 1680 entstandenes Barock, eine dreiteilige Darstellung der hl. Anna mit Maria und dem Kind (Anna Selbdritt), wohl 1505 in Köln entstanden, und ein Vesperbild süddeutscher Herkunft aus dem frühen 18. Jh.

Romanisches Chörchen in Merten

Nachdem im Jahre 1867 eine neue, geräumigere Kirche an anderer Stelle gebaut worden war, wurde die alte Kirche 1871 bis auf das Chörchen abgebrochen. Das Chor ist eine interessante Anlage, wohl noch Mitte des 12 Jahrhunderts entstanden, aus Tuff, Bruchstein und Trachyt. An das romanische Chörchen wurde in den Jahren 1947-1948 eine Kapelle in Eigenleistung der Bevölkerung errichtet.

Kath. Pfarrkirche St. Evergislus in Brenig

Die alte, in ihren Ursprüngen romanische Pfarrkirche wurde im Jahre 1719 von Grund auf erneuert Wegen Feuchtigkeitsschäden und Platzmangel standen Pfarrei und Kirchenvorstand 1890 vor der Frage eines Neubaus. Im Jahre 1885 wurde nach Abriss des Kirchenschiffs der Turm in den Neubau integriert. 1896 wurde die Kirche eingeweiht. Die Kirche ist, wie sie sich heute präsentiert, das Ergebnis der letzten großen Renovierung in den Jahren 1970-1974. Der wohl älteste Teil der Ausstattung der Pfarrkirche ist der lebensgroße Korpus des Triumphkreuzes, der aus der Zeit vor 1500 stammt, also der spätgotischen Epoche zuzuordnen ist.

Kath. Pfarrkirche St. Aegidius in Hersel

Ende des 19. Jahrhunderts wurde die alte Kirche aus dem Jahre 1744 zu klein für die wachsende Gemeinde. Die am 8. November 1882 in Hersel gestorbene Rentnerin Katharina Lambertz vermachte zur Vergrößerung oder für einen Neubau der Kirche 21.000 Mark an die Pfarrei unter der Bedingung, dass innerhalb von 16 Jahren mit dem Ausbau oder Neubau begonnen werden sollte.

Im Jahre 1899 wurde mit dem Bau der neuen Kirche begonnen. Diese wurde im Jahre 1901 konsekriert. Die alte Kirche blieb erhalten und dient heute der Pfarrgemeinde als Pfarrsaal.

Kath. Pfarrkirche St. Michael in Waldorf

Nachdem die alte Kirche zu klein und zudem bei einem Unwetter im August 1872 durch einen Blitz erheblich beschädigt wurde, entschloss man sich 1872 zum Bau einer neuen Kirche. Im Jahre 1879 erhielt der Dombaumeister Vinzenz Statz aus Köln den Auftrag, einen Bauplan für eine neugotische Kirche auszuarbeiten. Bereits im Frühjahr 1880 konnte mit den Arbeiten begonnen werden. Die Einsegnung der neuen Kirche erfolgte am 2. Oktober 1880. Die alte Kirche wurde im Jahre 1882 abgebrochen. Sehenswert im Inneren der Kirche sind die Barockgemälde und das gotische Vesperbild.

Kath. Pfarrkirche St. Markus in Rösberg

Das in der Chronologie dritte nachweisbare Rösberger Gotteshaus wurde in der heute bekannten Gestalt im Jahr 1707 erbaut. Bei der Kirche handelt es sich um einen schlichten Saalbau mit einer flachen halbrunden Apsis. Der in seiner Grundsubstanz mittelalterliche Turm (ein Teil der alten Grafenburg) wächst mit seiner achtseitigen spitzen Haube über das steile Satteldach hinaus. Ein besonderes Kleinod stellen die Rundbogen- fenster mit Wappendarstellungen in Kabinettmalerei dar.

Das Innere der Kirche wurde mehrfach verändert, wobei das barocke Gestühl und der Figurenschmuck erhalten blieben.