Tomburg

Die Ruine der Tomburg, im Mittelalter Sitz des Pfalzgrafen, befindet sich auf einem 316 Meter hohen Basaltkegel in der Ortschaft Wormersdorf. Die Burg, von der nur noch die Ruine des Bergfriedes erhalten ist, wurde 1473 durch den Herzog von Jülich zerstört. Die Sprengung muss sehr heftig gewesen sein, Mauerbrocken zu Füssen der weithin sichtbaren Turmruine sind wahrscheinlich auf dieses Ereignis zurückzuführen. Der Herzog von Jülich wollte damit den Burgherrn, Friedrich von Somreff, bestrafen und dessen Raubzüge dauerhaft unterbinden. Ob dies gelungen ist bleibt im Dunklen. Die Anlage war bereits in keltischer Zeit befestigt, in römischer Zeit wurde sie als Militärposten genutzt und die Karolinger nahmen von hier aus die Heerstraße von Aachen nach Frankfurt unter Kontrolle. Seit dem 10. Jahrhundert diente sie als Amtsburg der rheinischen Pfalzgrafen, um schließlich an den Grafen von Jülich überzugehen.

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