Rheinbach

Schon die Römer fühlten sich hier wohl und bauten von der Eifel, am Standort Rheinbach entlang, bis nach Köln eine 90 km lange Wasserleitung. Ein Teilstück dieser aus Gussmauerwerk bestehenden Wasserleitung - heute Römerkanal genannt - ist das älteste gut erhaltene Relikt vergangener Zeiten.

Die erste urkundliche Erwähnung Rheinbachs datiert aus dem Jahre 762, als Rheinbach von König Pippin der Abtei Prüm geschenkt wurde. Wie an den engen Gassen, den schmalen Fachwerkhäusern sowie der Stadtmauer zu erkennen ist, war Rheinbach im Mittelalter eine städtische und befestigte Siedlung. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erhielt die Rheinbacher Burg einen aufwändigen Ausbau, von dem heute nur der Burgfried, der sogenannte Hexenturm Zeugnis gibt. Die Rechte einer kurkölnischen Stadt erhielt Rheinbach im Jahre 1298.

Unternehmen Sie einen Spaziergang durch die Stadt und Sie werden das liebevoll restaurierte Stadtbild mit den Sehenswürdigkeiten entdecken – eine Stadt mit Charme.

Rheinbach verfügt über einen großen Freizeitpark mit Seen, Minigolf, Grillplätzen sowie Spiel- und Rodelberg. Ein herausragendes Angebot für Volleyballinteressierte bieten zwei Beachvolleyballplätze, die bei entsprechender Wetterlage von Jedermann genutzt werden können.

2002 wurde darüber hinaus das Sport- und Erlebnisbad monte mare Rheinbach mit zahlreichen Attraktionen (z.B. Saunalandschaft, Wellenbecken, Riesenrutschen, abwechslungsreichem Kinderbereich, Indoor-Taucherbecken, Freibadebereich) eröffnet, das mit seinem Angebot überregionale Bedeutung hat.
In der Stadt finden Sie ein breites Angebot an schicken Geschäften, gemütlichen Cafés und Restaurants sowie Kneipen mit Biergärten, die sich über Ihren Besuch freuen.

Rheinbach besteht aber nicht nur aus der Kernstadt, sondern aus weiteren neun Ortsteilen, von denen jeder ein Schmuckstück in der Voreifellandschaft darstellt. Von der Swistniederung bis in die Höhen des Rheinbacher Waldes laden eine Vielzahl von Rad-, Reit- und Wanderwegen zu einem Ausflug ein. 

Das Wahrzeichen des Rheinbacher Stadtgebietes ist die weithin sichtbare Ruine der Tomburg. Die Blütezeit der großzügigen Burganlage war im 11. Jahrhundert, als Richeza, die Nichte des deutschen Kaisers Otto III., spätere Königin von Polen, dort ihren Wohnsitz hatte. Einzigartig ist der Blick vom Tomberg zum Rhein auf das Siebengebirge.

Um Ihren kulturellen Hunger zu stillen, können Sie dem Glasmuseum mit seiner Sammlung böhmischer Gläser aus vier Jahrhunderten und seinem zeitgenössischen Studioglas einen Besuch abstatten. Dies befindet sich im Himmeroder Hof, einer fränkischen Hofanlage, in dem auch das Bürger- und Kulturzentrum untergebracht ist. Wer etwas Ausgefallenes erleben möchte, sollte sich einen Besuch des Kutschenmuseums nicht entgehen lassen.

Auch die Rheinbacher Kulturszene hat einiges vorzuweisen, übers ganze Jahr hinweg bietet sie ein attraktives Musik- und Theaterprogramm.

Übrigens – Rheinbach ist als Mittelzentrum mit sehr guten Verkehrsanbindungen ein Geheimtipp für Existenzgründer. Aufgrund seiner attraktiven Lage wurde es als Standort des Gründer- und Technologiezentrums ausgewählt, das sich in unmittelbarer Nachbarschaft der Fachhochschule befindet. Ihre Fachhochschule und das GTZ kooperieren für Sie in vielen Bereichen. Das optisch außergewöhnlich gestaltete Staatliche Berufskolleg für Glas, Keramik, Gestaltung des Landes NRW und die vielen handwerklichen Betriebe mit den Leitbranchen „Glas und Keramik“ machen deutlich, dass Ihr Studienort Rheinbach auch zurecht „Stadt des Glases“ genannt wird. Diese Bedeutung wird durch eine weltweit einzigartige architektonische Sensation unterstrichen: Bei der Sommerakademie „Hans-Schmitz-Haus“ handelt es sich um einen Glaspavillon, der ohne Mauern und Stahlträger auskommt.

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