Meckenheim

Als Mittelpunkt eines der drei größten Obstanbaugebiete Deutschlands ist Meckenheim in eine blühende Kulturlandschaft eingebettet. Mit vier Ortsteilen und rund 24.000 Einwohnern ist Meckenheim bekannt für seine Baumschulen und Edelobstplantagen. 

Meckenheim ist eine aktive und sich entwickelnde Stadt. Orte, Plätze und Sehenswürdigkeiten lassen sich immer wieder von Neuem entdecken, denn Meckenheim hat viele Gesichter.
Viele Gäste kommen immer wieder gerne in die Stadt mit Erholungswert. Entdecken Sie die mannigfaltigen Möglichkeiten einer lebendigen Stadt, die für alle Altersgruppen ein abwechslungsreiches Angebot bietet. Viele schätzen die umfassenden Sport- und Freizeitmöglichkeiten und das große Vereinsangebot, getragen von engagierten Bürgerinnen und Bürgern.
Die vielen Wege durch die Plantagen und das große - vor den Toren Meckenheims - liegende Erholungsgebiet, der Staatsforst Kottenforst, laden zu ausgedehnten Wanderungen und Radtouren ein.
So manche Sehenswürdigkeit lässt sich auch auf der rund 25 Kilometer langen „Apfel- und Rosenroute“, der „Mühlenroute“ oder auf der „Wasserburgenroute“ entdecken.
In der fahrradfreundlichen Stadt haben Radfahrer Vorfahrt und Vieles liegt nah beieinander, so dass man Vieles mit dem Fahrrad bequem und sicher anfahren kann. Auch die Ortsteile Altendorf, Ersdorf, Lüftelberg und Merl sind auf ausgebauten Wegen gut zu erreichen. Ob Inline-Skating, erholsame Spaziergänge oder Radwandertouren, in und um Meckenheim kann sich jeder aktiv betätigen und wohlfühlen.

Im Frühling, zum Höhepunkt der Obstbaumblüte, wird das Meckenheimer Blütenfest gefeiert. In dieser Zeit verwandeln sich die Obstplantagen in ein üppiges Blütenmeer. Der Naturfreund wandert oder radelt durch eine rosa-weiße Landschaft, ist umgeben von niedrigen Obstbäumen und hat den Eindruck, in einem Meer aus zarten Blüten zu baden.

Viele weitere Feste und Veranstaltungen finden in den Ortsteilen und der Meckenheimer Altstadt statt. Hier wird gerne gefeiert, hier trifft man sich, hier ist man gesellig.
Auch die Meckenheimer Kulturtage sind fester Bestandteil des umfangreichen Veranstaltungskalenders. Den Organisatoren gelingt es immer wieder über 20 Veranstaltungen in zwei Wochen durchzuführen und so die Stadt zu einem bunten und lebendigen Ort des kulturellen und sozialen Miteinanders zu gestalten.

Ein Blick zurück in die Geschichte zeigt, dass Meckenheim bereits vor mehreren tausend Jahren ein interessanter Ort war. Ausgrabungsfunde aus dem 19. und 20. Jahrhundert dokumentieren, dass die fruchtbaren Lößflächen beiderseits der Swist um 4000 v. Chr. (Jüngere Steinzeit) dauerhaft besiedelt wurden.

Um etwa 450 n. Chr. eroberten die Franken den Meckenheimer Siedlungsraum. Fränkische Ortsnamen enden häufig auf -heim bzw. auf –dorf.
Meckenheim wurde urkundlich erstmals 853 erwähnt, als der Priester Herigar seinen Besitz in Meckenheim dem Bonner Cassiusstift schenkte. Bei den Besitzungen, die das Cassiusstift zu einem der beiden bedeutenden kirchlichen Grund- und Gerichtsherren in Meckenheim machte, handelte es sich um den Fronhof, der in der Nähe der Kirche St. Johannes der Täufer lag.
 Von einer Katastrophe, die nur mit dem Stadtbrand von 1787 zu vergleichen ist, wurde Meckenheim am 2. und 5. März 1945 getroffen. Schwere Bombenangriffe zerstörten den Ortskern völlig, etwa 250 Menschen wurden getötet.
In der Mitte der 50er Jahre war der Wiederaufbau weitgehend abgeschlossen und die Einwohnerzahl auf 2500 Personen angestiegen.
Bis 1962 wuchs der Ort auf 4500 Einwohner an. In diesem Jahr gründete Meckenheim gemeinsam mit der Nachbargemeinde Merl, dem damaligen Landkreis Bonn und der Westdeutschen Landesbank die Entwicklungsgesellschaft Meckenheim-Merl GmbH. Sie wurde für das Gebiet zwischen den alten Ortslagen Meckenheim und Merl mit der städtebaulichen Planung, Erschließung und Gewerbeansiedlung beauftragt. Der von der damaligen Bundeshauptstadt Bonn ausgehende Siedlungsdruck sollte in geordnete Bahnen gelenkt werden.
Durch die Entwicklungsmaßnahme ist Meckenheim infrastrukturell gut ausgestattetet und zu einer lebensfähigen Mittelstadt geworden. 1969 wurden die Nachbardörfer Altendorf, Ersdorf, Lüftelberg und Merl eingemeindet.

Weitere Informationen unter: www.meckenheim.de

Meckenheim wurde 853 erstmals urkundlich erwähnt, als der Priester Herigar seinen Besitz in Meckenheim dem Bonner Cassiusstift schenkte. Bei den Besitzungen, die das Cassiusstift zu einem der beiden bedeutenden kirchlichen Grund- und Gerichtsherren in Meckenheim machte, handelte es sich um den Fronhof, der in der Nähe der Kirche St. Johannes der Täufer lag. Zweiter und wichtigster Grund- und Gerichtsherr war das Kölner Mariengradenstift, das seit 1059 mit Niederhof, Burghof und 21 Lehnsträgern über 1000 Morgen Land verfügte, was etwa einem Drittel der Mitte des 17. Jahrhunderts landwirtschaftlich genutzten Fläche entsprach.

Das Geschlecht der Junker von Meckenheim ist bis 1608 auf dem Burghof ansässig gewesen, dann musste der Besitz wegen Überschuldung an das Mariengradenstift als Lehnsherren zurückgegeben werden. 1726 kaufte Freiherr Johann Friedrich von Cler dem Stift für 20.000 Reichstaler seine Meckenheimer Güter ab. Die Familie von Cler lebte bis 1920 in Meckenheim.

Am 28. Juli 1636 wurden Meckenheim vom Kölner Erzbischof, dem Kurfürsten Ferdinand von Bayern, die Stadtrechte verliehen. Der Ort blieb jedoch ein vorwiegend agrarwirtschaftlich bestimmtes Gemeinwesen, das um 1500 etwa 300, um 1700 etwa 550, 1812 etwa 1100 und 1870 rund 1650 Einwohner hatte. Der 28. März 1787 wurde zu einem Schreckenstag, da ein verheerender Brand die Stadt in Schutt und Asche legte. Nach der Besetzung des Rheinlandes durch den französischen Kaiser Napoleon 1794 wurden die Stadtrechte durch die Einführung der französischen Gemeindeordnung aufgehoben. Erst 1929 erhielt Meckenheim das Recht, den Titel "Landgemeinde Stadt Meckenheim" zu führen. Eine Bedeutung als Stadt der Baumschulen und Edelobstplantagen erhielt Meckenheim Mitte des 19. Jahrhunderts, als die ersten Baumschulen gegründet wurden. Auch heute nehmen die Obstplantagen den größten Teil der landwirtschaftlich genutzten Flächen Meckenheims ein. Sie legen nicht nur Zeugnis von den hochwertigen Böden ab, sondern ebenso von den günstigen klimatischen Bedingungen.

Am 2. und 5. März 1945 wurde der Ortskern Meckenheims durch schwere Bombenangriffe zerstört, rund 250 Menschen wurden getötet. In der Mitte der 50er Jahre war der Wiederaufbau weitgehend abgeschlossen und die Einwohnerzahl auf 2500 Personen angestiegen. Bis 1962 wuchs der Ort auf 4500 Einwohner an.

In diesem Jahr gründete Meckenheim gemeinsam mit der Nachbargemeinde Merl, dem damaligen Landkreis Bonn und der Westdeutschen Landesbank die Entwicklungsgesellschaft Meckenheim-Merl GmbH. Sie wurde für das Gebiet zwischen den alten Ortslagen Meckenheim und Merl mit der städtebaulichen Planung, Erschließung und Gewerbeansiedlung beauftragt. Der von der damaligen Bundeshauptstadt Bonn ausgehende Siedlungsdruck sollte in geordnete Bahnen gelenkt werden. Ziel der Entwicklungsmaßnahme war, eine infrastrukturell gut ausgestattete und lebensfähige Mittelstadt aufzubauen. Nach über 30 Jahren der Entwicklung gilt diese Maßnahme inzwischen als abgeschlossen.

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