Herzlich
Willkommen
auf der
Internetpräsentation des Rhein-Voreifel Touristik e.V.
Der Verein Rhein-Voreifel
Touristik e.V. wurde im April 2004 auf Initiative der Bürgermeister der
teilnehmenden Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal
und Wachtberg gegründet.
Er will eine Brücke schlagen
zwischen Menschen, die offen sind für die vielfältigen Angebote und
Schönheiten der Region und den Anbietern von Übernachtungen und
Seminaren, von kulturellen Highlights, von Freizeit- und Sportangeboten
sowie von kulinarischen Genüssen in jedweder Form. Er wendet sich
gleichermaßen an Anbieter, wie auch an Nachfrager von touristischen
Leistungen in der Region. Er will Impulse geben, die Angebotsentwicklung
koordinieren sowie Marketing-Plattformen schaffen.
Unser Ziel ist, Gäste sowie
Einheimische genauso für die Schönheiten und Sehenswürdigkeiten der
Region zu begeistern, wie wir es bereits sind.
Der Rhein-Voreifel Touristik
e.V. versteht sich als zentraler Ansprechpartner für die touristischen
Belange der sechs Kommunen. Zu seinen Hauptaufgaben gehören die
Herausgabe und der Versand von Informationsmaterialien¸ Broschüren etc.,
die Bewerbung der Region auf Messen und Veranstaltungen, die Vermittlung
von Unterkünften und Tagungsmöglichkeiten sowie die Erstellung von
Arrangements für unsere Gäste.
Ihr Rhein-Voreifel
Touristik e.V.
Rathausstr. 34
53343 Wachtberg
Tel. (0228)
9544-100
Fax (0228) 9544-172
Email
info@rhein-voreifel-touristik.de
www.rhein-voreifel-touristik.de
Wenn Sie sich aktiv an den
Vorhaben des Vereins beteiligen wollen, Fragen oder Anregungen rund um
das Thema Tourismus in der Region haben,
schicken Sie uns doch einfach eine Email an
info@rhein-voreifel-touristik.de
oder rufen Sie an.
Alfter
Durch die kommunale Neugliederung 1969 wurde aus
den selbständigen Gemeinden Alfter, Gielsdorf, Oedekoven, Impekoven und
Witterschlick die neue Gemeinde Alfter.
Funde aus der
Jungsteinzeit, der Metallzeit und insbesondere aus der Römerzeit weisen auf die
Bedeutung des heimischen Kulturraumes hin. Die erste urkundliche Erwähnung des
Ortsteiles Alfter stammt von 1067. Diese Urkunde beinhaltet die Besitzungen des
Stiftes St. Georg zu Köln, unter welchem sich auch Weinberge in "Aluetra" oder "Alwetra"
befanden. Als Alfter wird der Ort erstmals 1311 genannt. Die Ritter von Alfter
hatten auch das Erbmarschalamt des Kölner Erzbistums seit Mitte des 12.
Jahrhunderts inne, eines der höchsten Ehrenämter in der mittelalterlichen
Verwaltungshierarchie. Dieses wurde Mitte des 15. Jahrhunderts auf die
Salm-Reifferscheidt-Linie übertragen, welche durch Heirat 1445 in den Besitz des
Lehens gelangte und in dessen Besitz sich bis heute das Schloss Alfter befindet.
Der Ortsteil Witterschlick wird erstmals 965 erwähnt, während der Ortsteil
Oedekoven auf eine über 1200 jährige Tradition zurückblicken kann. Verwurzelt in
dieser Tradition und gestützt auf ein reichhaltiges und lebendiges Vereinsleben
hat jeder Ortsteil seinen eigenen und unverwechselbaren Charakter gewahrt. Von
jeher wurden die Ortsteile von der Landwirtschaft geprägt: Rund die Hälfte des
Gemeindegebietes ist landwirtschaftliche Nutzfläche. Obst und Gemüseanbau
profitieren von dem fruchtbaren Boden und dem milden Klima.
Ebenfalls weit
über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist der Tonabbau in Witterschlick und
Volmershoven und die darauf aufbauende keramische Industrie. Durch Zufall
stießen die Gebrüder Braun im Jahre 1880 auf wertvollen Blauton. 1890 nahmen die
Servais-Werke den Betrieb auf, die heute noch – als Bestandteil der Deutsche
Steinzeug Cremer und Breuer AG – größter Arbeitgeber in Witterschlick sind.
Belebendes
Element für das kulturelle Leben der Gemeinde ist die Alanus-Hochschule. Seit
nunmehr 25 Jahren arbeitet die Alanus-Hochschule im Schloss Alfter, im
Johannishof und einigen anderen Werkstätten. Mit Hilfe der Alanus-Hochschule
gelang es dem Kulturkreis Alfter, den Weg zwischen Schloss Alfter und
Johannishof zu einem kulturellen Erlebnisweg mit einem einmaligen Charakter zu
gestalten.
Bornheim
Die Stadt
Bornheim ist nicht nur ein durch kommunale Grenzen bestimmtes Gebiet, sondern
auch eine von der Natur aus umschlossene Landschaft.
Sie breitet sich
von der Mitte der noch durchweg bewaldeten Hochfläche des Vorgebirges im Westen
bis zum Rhein im Osten und von dem Ballungsraum Bonn im Südosten bis zu den
Stadtgrenzen von Brühl und Wesseling im Norden auf einer Fläche von 82 qkm aus.
Davon sind 54 qkm landwirtschaftliche Nutzfläche und 17 qkm Wald und Gewässer.
Die Stadt Bornheim hat eine wechselvolle Geschichte. Es gibt zwei Fliehburgen in
der näheren Umgebung, darunter die noch in ihren Grundrissen erkennbare Alteburg
im Walberberger Wald (Ringwall) und ein Abschnittswall auf dem Stromberg an der
Südspitze des Waldes von Rösberg am Dobschleider Hof. Reiche Beigaben aus
Hügelgräbern und viele Funde mannigfaltiger Steinwerkzeuge weisen auf die
Besiedelung der Vorzeit hin. Die Römische Epoche (50 vor bis 450 nach Chr.)
lässt sich durch den stellenweise noch sichtbaren Römerkanal und durch
zahlreiche Kult- und Weihestätten sowie Fundamente mehrerer Landhäuser
nachweisen. Von der Landannahme und zahlreichen Dorfgründungen durch die Franken
künden viele Begräbnisplätze und die meisten Ortsnamen. Urkundlich wird der
Hauptort Bornheim als Dorf im Bonngau, in der Grafschaft des Grafen Ehrenfried,
erstmalig am 2. August 945 genannt. Im 10. und 11. Jahrhundert kamen fast alle
Dörfer mit ihren Gemarkungen als Dotationen zu Klöstern und freiadeligen Stiften
in Bonn und Köln und zum Kölner Domkapitel. Aus dem Amt der Schutzvögte, als
Verwalter der Dotationen, wuchsen die Grundherrschaften unter kurkölnischer Lehenshoheit. Die Grundherren aus alten rheinischen Rittergeschlechtern erbauten
in vielen Orten wassergeschützte Burgen, von denen als vornehme Sitze und
Landhäuser inmitten von Parkanlagen noch heute die Burg Bornheim, das Haus
Rankenberg bei Brenig, Haus Wittgenstein in Roisdorf, die Weiße Burg und die
Graue Burg in Sechtem, die Rheindorfer Burg, jetzt Dominikanerkloster, und die
Kitzburg bei Walberberg sowie die Wolfsburg in Roisdorf erhalten sind. Der Blick
auf die Baureste der kriegszerstörten Burgen Hemmerich und der neu restaurierten
Burg Rösberg, inmitten ihrer alten Parkanlagen, erinnert an die rege
Bautätigkeit am Vorgebirge in der Blütezeit des rheinischen Barocks im 18.
Jahrhundert.
Der Ursprung der
heutigen Stadt Bornheim liegt in der von 1794 bis 1814 dauernden französischen
Annexionszeit, als durch Gesetz vom 27. Februar 1800 die Mairien Waldorf und
Sechtem mit je 4 Gemeinden und Hersel mit 7 Gemeinden – zum Kanton Brühl gehörig
– gebildet wurden. Im Jahre 1815 erfolgte die Eingliederung in das Königreich
Preußen. Die Mairien – nun Bürgermeistereien genannt – kamen zum Landkreis Bonn.
1928 erhielten die Bürgermeistereien die Bezeichnung „Amt“.
Bis zur Auflösung
des Amtes Hersel am 1. Oktober 1932 wurde diese Einteilung beibehalten. Damals
kamen vom Amt Hersel die vier Gemeinden Hersel, Uedorf, Urfeld und Widdig zum
Amt Bornheim, dem am 1. Juli 1935 das seit 1931 in Personalunion mitverwaltete
Amt Sechtem eingegliedert wurde. Aus den zwölf Gemeinden der ursprünglichen
Ämter Bornheim, Hersel und Sechtem entstanden am 1. Juli 1935 die drei
gleichnamigen Gemeinden, die am 1. August 1969 zur Gemeinde Bornheim
zusammengefasst wurden. Diese führt seit dem 1. Januar 1981 die Bezeichnung
„Stadt Bornheim“.
Meckenheim
Ein Blick zurück
in die Geschichte zeigt, dass Meckenheim, die Stadt der Edelobstplantagen und
Baumschulen, bereits vor mehreren tausend Jahren besiedelt war.
Ausgrabungsfunde
dokumentieren, dass die fruchtbaren Lößflächen beiderseits der Swist um 4000 v.
Chr. (Jüngere Steinzeit) dauerhaft besiedelt wurden. Weitere Reste
sind aus der älteren und jüngeren Eisenzeit nachgewiesen - für den Zeitraum von
etwa 1000 bis in die beiden letzten Jahrhunderte vor Christus. Nach den
Feldzügen Caesars gegen die Eburonen gelangte der Raum Meckenheim unter
römischen Einfluss. Etwa 20 Einzelsiedlungen in Form bäuerlicher Betriebe sowie
Gutshöfe, Grabanlagen, militärische Übungslager und Reste
eines
Matronenheiligtums sind aus dieser Zeit verbürgt. Durch Meckenheim führte eine
römische Wasserleitung, die als ein Meisterwerk der Ingenieurkunst Köln mit
Trinkwasser aus der Eifel versorgte. Das Tal der Swist wurde mit einem Aquädukt
überbrückt, der mehr als 1 Kilometer lang war.
Mitte des 5.
Jahrhunderts eroberten die Franken den Meckenheimer Siedlungsraum. Als deren
Gründungen werden Siedlungen angesehen, die auf -heim oder -dorf enden, wie
Meckenheim, Altendorf und Ersdorf. Ihre Spuren haben die Franken in Meckenheim
vor allem in Form von Gräberfeldern hinterlassen. Mehr als 300 Gräber, die sich
teilweise durch reiche Grabbeigaben auszeichneten, konnten freigelegt und
untersucht werden. Um das 7. bis 8. Jahrhundert kam in Meckenheim dank der
tonhaltigen Böden auch das Töpfereigewerbe auf, das bis zum 15. Jahrhundert
ausgeübt wurde.
Meckenheim wurde
853 erstmals urkundlich erwähnt, als der Priester Herigar seinen Besitz in
Meckenheim dem Bonner Cassiusstift schenkte. Bei den Besitzungen, die das
Cassiusstift zu einem der beiden bedeutenden kirchlichen Grund- und
Gerichtsherren in Meckenheim machte, handelte es sich um den Fronhof, der in der
Nähe der Kirche St. Johannes der Täufer lag. Zweiter und wichtigster Grund- und
Gerichtsherr war das Kölner Mariengradenstift, das seit 1059 mit Niederhof,
Burghof und 21 Lehnsträgern über 1000 Morgen Land verfügte, was etwa einem
Drittel der Mitte des 17. Jahrhunderts landwirtschaftlich genutzten Fläche
entsprach.
Das Geschlecht
der Junker von Meckenheim ist bis 1608 auf dem Burghof ansässig gewesen, dann
musste der Besitz wegen Überschuldung an das Mariengradenstift als Lehnsherren
zurückgegeben werden.1726 kaufte Freiherr Johann Friedrich von Cler dem Stift
für 20.000 Reichstaler seine Meckenheimer Güter ab. Die Familie von Cler lebte
bis 1920 in Meckenheim.
Am 28. Juli 1636
wurden Meckenheim vom Kölner Erzbischof, dem Kurfürsten Ferdinand von Bayern,
die Stadtrechte verliehen. Der Ort blieb jedoch ein vorwiegend
agrarwirtschaftlich bestimmtes Gemeinwesen, das um 1500 etwa 300, um 1700 etwa
550, 1812 etwa 1100 und 1870 rund 1650 Einwohner hatte. Der 28. März 1787 wurde
zu einem Schreckenstag, da ein verheerender Brand die Stadt in Schutt und Asche
legte. Nach der Besetzung des Rheinlandes durch den französischen Kaiser
Napoleon 1794 wurden die Stadtrechte durch die Einführung der französischen
Gemeindeordnung aufgehoben. Erst 1929 erhielt Meckenheim das Recht, den Titel
"Landgemeinde Stadt Meckenheim" zu führen. Eine Bedeutung als Stadt der
Baumschulen und Edelobstplantagen erhielt Meckenheim Mitte des 19. Jahrhunderts,
als die ersten Baumschulen gegründet wurden. Auch heute nehmen die Obstplantagen
den größten Teil der landwirtschaftlich genutzten Flächen Meckenheims ein. Sie
legen nicht nur Zeugnis von den hochwertigen Böden ab, sondern ebenso von den
günstigen klimatischen Bedingungen.
Am 2. und 5. März
1945 wurde der Ortskern Meckenheims durch schwere Bombenangriffe zerstörtet,
rund 250 Menschen wurden getötet. In der Mitte der 50er Jahre war der
Wiederaufbau weitgehend abgeschlossen und die Einwohnerzahl auf 2500 Personen
angestiegen. Bis 1962 wuchs der Ort auf 4500 Einwohner an.
In diesem Jahr
gründete Meckenheim gemeinsam mit der Nachbargemeinde Merl, dem damaligen
Landkreis Bonn und der Westdeutschen Landesbank die Entwicklungsgesellschaft
Meckenheim-Merl GmbH. Sie wurde für das Gebiet zwischen den alten Ortslagen
Meckenheim und Merl mit der städtebaulichen Planung, Erschließung und
Gewerbeansiedlung beauftragt. Der von der damaligen Bundeshauptstadt Bonn
ausgehende Siedlungsdruck sollte in geordnete Bahnen gelenkt werden. Ziel der
Entwicklungsmaßnahme war, eine infrastrukturell gut ausgestattete und
lebensfähige Mittelstadt aufzubauen. Nach über 30 Jahren der Entwicklung gilt
diese Maßnahme inzwischen als abgeschlossen.
Rheinbach
Schon die Römer fühlten sich hier wohl und bauten von der Eifel, am Standort
Rheinbach entlang bis nach Köln eine 90 km lange Wasserleitung. Ein Teilstück
dieser aus Gussmauerwerk bestehenden Wasserleitung - heute Römerkanal genannt -
ist das älteste gut erhaltene Relikt vergangener Zeiten.
Die erste
urkundliche Erwähnung Rheinbachs datiert aus dem Jahre 762, als Rheinbach von
König Pippin der Abtei Prüm geschenkt wurde. Wie Sie an den engen Gassen, den
schmalen Fachwerkhäusern sowie der Stadtmauer erkennen können, war Rheinbach im
Mittelalter eine städtische und befestigte Siedlung. In der zweiten Hälfte des
12. Jahrhunderts erhielt die Rheinbacher Burg einen aufwändigen Ausbau, von dem
heute nur der Burgfried, der so genannte Hexenturm, Zeugnis gibt. Die Rechte
einer kurkölnischen Stadt erhielt Rheinbach im Jahre 1298, was Anlass zu
zahlreichen „700-Jahr-Feierlichkeiten“ in den Jahren 1998/99 war.
Unternehmen Sie einen Sparziergang durch die Stadt und Sie werden das liebevoll
restaurierte Stadtbild mit den Sehenswürdigkeiten entdecken – eine Stadt mit
Charme.
Sie verfügt über
einen großen Freizeitpark mit Seen, Minigolf, Grillplätzen sowie Spiel- und
Rodelberg. Ein herausragendes Angebot für Volleyballinteressierte bieten zwei
Beachvolleyballplätze, die bei entsprechender Wetterlage von Jedermann genutzt
werden können.
2002 wurde
darüber hinaus das Sport- und Erlebnisbad monte-mare Rheinbach mit zahlreichen
Attraktionen (z.B. Saunalandschaft, Wellenbecken, Riesenrutschen,
abwechslungsreichem Kinderbereich, Indoor-Taucherbecken , Freibadebereich)
eröffnet, das mit seinem Angebot überregionale Bedeutung hat.
In der Stadt finden Sie ein breites Angebot an chicen Geschäften, gemütlichen
Cafés und Restaurants sowie Kneipen mit Biergärten, die sich über Ihren Besuch
freuen.
Rheinbach besteht
aber nicht nur aus der Kernstadt, sondern aus weiteren neun Ortsteilen, von
denen jeder ein Schmuckstück in der Voreifellandschaft darstellt. Von der
Swistniederung bis in die Höhen des Rheinbacher Waldes laden eine Vielzahl von
Rad-, Reit- und Wanderwegen zu einem Ausflug ein. Auch Sie werden es bald
entdecken:
Das Wahrzeichen
des Rheinbacher Stadtgebietes ist die weithin sichtbare Ruine der Tomburg. Die
Blütezeit der großzügigen Burganlage war im 11. Jahrhundert, als Richeza, die
Nichte des deutschen Kaisers Otto III., spätere Königin von Polen, dort ihren
Wohnsitz hatte. Einzigartig ist der Blick vom Tomberg zum Rhein auf das
Siebengebirge.
Um Ihren
kulturellen Hunger zu stillen, können Sie dem Glasmuseum mit böhmischen Gläsern
aus 4 Jahrhunderten und seinem zeitgenössischen Studioglas einen Besuch
abstatten. Dies befindet sich im Himmeroder Hof, einer fränkischen Hofanlage, in
dem auch das Bürger- und Kulturzentrum untergebracht ist. Wer etwas
Ausgefallenes und Schönes erleben möchte, sollte sich einen Besuch des
Kutschenmuseums nicht entgehen lassen.
Auch die
Rheinbacher Kulturszene hat einiges vorzuweisen. Über das ganze Jahr hinweg
bietet sie ein attraktives Musik- und Theaterprogramm. Übrigens – Rheinbach ist
als Mittelzentrum mit sehr guten Verkehrsanbindungen ein Geheimtipp für
Existenzgründer. Aufgrund seiner attraktiven Lage wurde es als Standort des
Gründer- und Technologiezentrums ausgewählt, dass sich in unmittelbarer
Nachbarschaft der Fachhochschule befindet. Ihre Fachhochschule und das GTZ
kooperieren für Sie in vielen Bereichen. Das optisch außergewöhnlich gestaltete
Staatliche Berufskolleg für Glas, Keramik, Gestaltung des Landes NRW und die
vielen handwerklichen Betriebe mit den Leitbranchen „Glas und Keramik“ machen
deutlich, dass Ihr Studienort Rheinbach auch zurecht „Stadt des Glases“ genannt
wird. Diese Bedeutung wird durch eine weltweit einzigartige architektonische
Sensation unterstrichen: Bei der Sommerakademie „Hans-Schmitz-Haus“ handelt es
sich um einen Glaspavillon, der ohne Mauern und Stahlträger auskommt.
Swisttal
Am 01. August 1969 entstand die Gemeinde Swisttal durch die Kommunale
Gebietsreform aus den ehemals selbstständigen Gemeinden Buschhoven, Dünstekoven,
Heimerzheim, Odendorf, Ollheim, Miel, Morenhoven, Essig, Ludendorf und Straßfeld.
Zahlreiche
Bodenfunde aus vor- und frühgeschichtlicher Zeit sowie mehr als 150 Funde aus
der Römerzeit belegen, dass das Gebiet der heutigen Gemeinde ein uraltes
Siedlungsgebiet ist.
Die „Michelsberger Kultur“, eine Graben-/Wallanlage bei Odendorf (4300-3500 v.
Chr.) belegt menschliche Siedlungen bereits für die Steinzeit.
Auch die Besetzung des linken Rheinufers durch die Römer hat deutliche Spuren in
der Gemeinde hinterlassen. So Trassen von Römerstraßen und den römischen
Wasserkanal nach Köln.
Im Oktober 1794 besetzten französische Revolutionstruppen das linke Rheinufer.
Dies hatte für die Städte, Dörfer und Gemeinden verheerende Folgen: Die
Heereskosten wurden auf die betroffenen Gebiete abgewälzt und diese
rücksichtslos ausgebeutet. Neben den wirtschaftlichen Veränderungen führten die
Franzosen auch tiefgreifende Umstrukturierungen der bestehenden
Verwaltungsordnungen durch. 1798 wurde das Rheinland in vier Departements
aufgeteilt. Als unterste Verwaltungseinheit in unserem Gebiet entstand die „Mairie
d`Ollheim“, in preußischer Zeit dann Bürgermeisterei Ollheim, die Vorläuferin
des späteren Amtes Ludendorf und damit der Gemeinde Swisttal.
In der Folge blieb Sitz der Verwaltung der Ortsteil Ludendorf.
Auch von der Säkularisation blieb das heutige Gemeindegebiet nicht verschont.
Die Enteignung aller Klöster und Stifte im linksrheinischen Gebiet und die
Überführung ihres Besitzes in weltliches Eigentum betraf hier das ehemalige
adlige Damenstift Schillingskapellen in Dünstekoven sowie das Nonnenkloster
Maria Stern in Essig.
Nach dem Zusammenbruch des napoleonischen Reiches 1813/14 und dem Abzug der
französischen Besatzungstruppen 1814 sprach der Wiener Kongress das katholisch
geprägte Rheinland dem protestantischen Preußen zu. Im Jahre 1816 waren
insgesamt 3.867 Personen in der Bürgermeisterei Ollheim ansässig. Die
Bürgermeisterei bestand aus elf Dörfern, vier Weilern, zehn Höfen, zehn Kirchen,
Bethäusern und Kapellen, 798 Privatwohnhäusern sowie zwölf Mühlen, 20
öffentlichen Gebäuden und 1.162 Scheunen und Ställen.
Eine neue preußische Gebietsreform wurde aufgrund der politischen Lage der
Weimarer Republik 1932 notwendig. Dies hatte die Auflösung des Landkreises
Rheinbach zur Folge. Der westliche Teil mit der Stadt Münstereifel und den
Ämtern Münstereifel-Land und Kuchenheim fiel an den Kreis Euskirchen, der
östliche Teil mit der Stadt Rheinbach, den Ämtern Rheinbach-Land und Adendorf
sowie den Gemeinden Buschhoven, Heimerzheim, Ludendorf, Miel, Morenhoven,
Ollheim und Odendorf fiel an den Landkreis Bonn. Diese Reform verkleinerte das
Gebiet der Bürgermeisterei Ollheim um die Gemeinden Esch, Straßfeld und
Müggenhausen mit Neukirchen und Schwarzmaar, die nun zum Landkreis Euskirchen
gezählt wurden. 1925 wurden die früheren Bürgermeistereien ausdrücklich als
Ämter anerkannt.
Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges trat am 28. Oktober 1952 eine
Gemeindeordnung und im März 1953 eine Amtsordnung für alle Gemeinden in
Nordrhein-Westfalen in Kraft. Danach erhielten die zum Amt Ollheim gehörenden
Gemeinden Buschhoven, Heimerzheim, Ludendorf, Essig, Odendorf, Morenhoven und
Ollheim eigene Gemeinderäte und Bürgermeister und eine eigene Amtsvertretung, an
deren Spitze der Amtsdirektor stand. Das Amt Ollheim existierte bis 1961, wurde
dann bis 1969 zum Amt Ludendorf, bis es schließlich durch die Kommunale
Gebietsreform von 1969 in der neu gebildeten Gemeinde Swisttal aufging.
Die jetzige Gemeinde Swisttal hat auf 62 Quadratkilometer Fläche 18.000
Einwohner und ist in zehn Ortsteile gegliedert.
Sitz der
Verwaltung ist Swisttal-Ludendorf. Die Gemeinde ist landwirtschaftlich geprägt
und seit der Verankerung Bonns als provisorische Bundeshauptstadt eine beliebte
Wohngemeinde in der Voreifellandschaft.
Wachtberg
- Drachenfelser
Ländchen
Die Gemeinde
Wachtberg liegt im südlichen Teil des Rhein-Sieg-Kreises, auf der linken
Rheinseite gegenüber dem Siebengebirge und grenzt unmittelbar an die Bundesstadt
Bonn.
Die früheren Herren des von der
anderen Rheinseite herübergrüßenden Drachenfelsen schufen sich hier ihren
Herrschaftsbereich, von dem diesem Landstrich der Name „Drachenfelser Ländchen“
geblieben ist.
Die landschaftlich reizvolle Lage
und das günstige Klima verschaffen der Gemeinde einen sehr hohen Wohn- und
Freizeitwert. Verkehrsgünstig zwischen Bonn, dem Rheintal, dem Ahrtal, der
Voreifel und dem Naturpark Rheinland gelegen, bietet die Gemeinde eine
Vielzahl landschaftlicher
Schönheiten. Die einzelnen Ortschaften mit dem Verwaltungssitz in Berkum liegen
in anmutigen Tälern oder sanft ansteigenden Hängen. Mit Ausnahme der Öffnung der
Haupttäler zum Rhein hin umsäumen Wälder die Dörfer.
Eine Vielzahl von Baudenkmälern mit
interessanter Architektur bereichern die Landschaft, die durch alte
Fachwerkhäuser und drei Wasserburgen geprägt ist und zum Naturpark
Rheinland gehört. Unverwechselbares Symbol modernster Technik ist das
weithin sichtbare Radom der Forschungsanstalt für angewandte Naturwissenschaften
e.V. bei Berkum. Das Schloss Adendorf, die frühmittelalterliche Burg
Münchhausen, die Burg Odenhausen bei Berkum, die Burg Gudenau bei Villip, alte
Kirchen und Kapellen und im Kontrast dazu herausragende Reitsportanlagen, Golf
und viele andere Sportstätten sind beliebte Ziele der Besucher. Eine
herausragende Stellung nimmt dabei die Anton-Raaff-Kapelle mit ihrer besonderen
Geschichte ein. Erlebenswert ist die historische Mühle in Villip, die noch
betrieben wird.
Eine besondere Attraktion ist
Adendorf durch seine weit bekannten Kunsttöpfereien. Ausgewanderte Töpfer aus
dem Westerwald machten sich hier ansässig und schufen ein sehr beachtenswertes
Kunsthandwerk. Die jährlich am zweiten Wochenende im Monat Oktober
stattfindenden „Adendorfer Töpfertage“ locken zigtausend Besucher aus dem In-
und Ausland an.
Gut ausgebaute Rad- und
Wirtschaftswege laden zum Radfahren und Wandern vor den Kulissen des
Siebengebirges ein.
Bonn
Ehemalige Hauptstadt,
Beethovenstadt, Stadt der Museen, Tagungs- und Kongressstadt – alles Attribute,
die Bonn auszeichnen und sie zu einem beliebten Reiseziel gemacht haben.
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Köln
Der Kölner Dom ist die
meist-besuchte Sehenswürdigkeit Deutschlands. Aber die 2000 Jahre alte Stadt hat
noch viel mehr zu bieten.
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Eifel
Die Eifel ist eine der
abwechslungsreichsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands. Nur wenige
Landschaften Deutschlands sind so durch einen raschen Wechsel von Klima- und
Vegetationszonen und die daraus resultierende naturräumliche Vielfalt
gekennzeichnet wie die Eifel.
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Ahrtal
Der Name Bäder-, Wein und Wanderland
kommt nicht von ungefähr. Denn mit Bad Neuenahr, Bad Breisig und Bad Bodendorf
prägen gleich drei Kurorte den östlichen Teil des Kreises Ahrweiler.
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Siebengebirge
Die Ruine des Bergfrieds auf dem
Drachenfels ist das markante Wahrzeichen des Siebengebirges.
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Naturpark Rheinland &
Haus der Natur in Rheinbach
Naturräumlich liegt der Naturpark
Rheinland in der Südspitze der Niederrheinischen Bucht. Die Ausprägung
der Landschaft im Naturpark ist überwiegend flach.
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Golf
Im Ballungsraum
Köln-Bonn-Düsseldorf, befinden sich mehr als vierzig Golfanlagen.
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Freizeitpark
in Rheinbach
Der Freizeitpark der Stadt Rheinbach
bietet Sport, Spaß und Erholung für Groß und Klein. Der Freizeitpark wurde 1979
eröffnet und ist eine, auf einer Größe von über 15 ha, in sich geschlossene
Freizeitlandschaft.
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Landerlebnis
Erzeugerbetriebe in der Goldenen Meile und im Vorgebirge.
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Naturpark Rheinland &
Haus der Natur in Rheinbach
Naturräumlich liegt der Naturpark Rheinland in der Südspitze der
Niederrheinischen Bucht. Die Ausprägung der Landschaft im Naturpark ist
überwiegend flach.
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Radfahren
und Radwandern in der Region
Die Region in der rheinischen Bucht
bietet sich zum Radeln an. Es gibt zahlreiche Radwege sowie Themenrouten, die
zum Entdecken und Erradeln der Region einladen.
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Reiten
Neben zahlreichen Reiterhöfen und Turnieren von internationalem Rang werden auch
von vielen Betrieben Kinderreitfreizeiten angeboten. Geführte Ritte, Tages- und
Mehrtagestouren, sowie Ponyreiten oder auch Kutschfahrten stehen auf dem
Programm.
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Schwimmbäder
Hallenfreizeitbad Bornheim,
Hallenfreizeitbad Meckenheim, Monte Mare Erlebnisbad in Rheinbach und
Wachtberger Hallenbad.
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Wandern
Anmutig wechselnde Landschaften von
außergewöhnlichem Reiz versprechen aktive Erholung in der Natur.
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Kultur und Veranstaltungen
Tagungen
Tagen einmal anders - Sie wollen einmal anders tagen und wissen nicht wo?
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Burgen und Schlösser
Keine andere europäische
Landschaft kann auf vergleichbar engem Raum so viele Burgen, Herrenhäuser und
Schlösser aufweisen wie die Region südwestlich von Köln. Auch die sechs
linksrheinischen Kommunen Alfter, Bornheim, Meckenheim, Rheinbach, Swisttal und
Wachtberg stellen hier keine Ausnahme dar.
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Kirchen und Kapellen
Herausragende Architektur,
interessante historische Kirchenorgeln, eine besondere Geschichte, bekannte
Pilgerstätte - einige der Kirchen und Kapellen in der Region lassen sich durch
diese Attribute beschreiben und sind ein lohnenswertes Ziel.
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Mühlen in der Umgebung
Einige Mühlen in der Umgebung
sind noch heute sehr sehenswert und interessant. Einen Teil davon kann man per
Rad auf dem Mühlenweg abfahren.
mehr..
Museen
Klein aber fein – die Museen der
Region bieten eine reiche Themenvielfalt und widmen sich den regionalen
Gegebenheiten in musealer Form. Vom Obstanbau im Vorgebirge bis zur Glaskultur
in Rheinbach, die zum Teil auch aus Privatinitiative liebevoll hergerichteten
Museen laden zu einem Besuch ein.
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Töpferort Adendorf
Der Aufstieg Adendorfs zu einem
rheinischen Töpferzentrum begann Mitte des 18. Jahrhunderts mit dem Zuzug
einiger Westerwälder Kannenbäcker.
mehr..
Und außerdem..
Bahnhof Kottenforst - Der Rodderberg
- Die Fassfabrik Ruland - Domsteinbruch - Eiserner Mann - Glaspavillon - Gut
Capellen - Interessantes für Eisenbahnfreunde - Naturpark Rheinland -
Radom in Wachtberg - Römerkanal -
Wachtberg Ehrenmal - Zehnthof