Der Rheinhöhenweg

Wie oft sind Sie mit dem Zug schon am Rhein vorbeigefahren?
Auch für Menschen die nicht unmittelbar an seinem Ufern wohnen ist der Rhein allgegenwärtig: Lebensader Europas, Karneval am Rhein, Rheinwein, Burgen am Rhein, Rheingold, Vater Rhein, Bingen, Mainz, Koblenz Rüdesheim am Rhein, Rheinschifffahrt, Rheinschiene und als wäre dies noch nicht genug, ist seit einiger Zeit der Mittelrhein als Weltkulturerbe ausgewiesen.
Am Rhein lässt sich auch hervorragend wandern. Denn: Vieles spielt sich halt „am Rhein“ ab und nicht auf den „Höhen“. Es sei schon an dieser Stelle gesagt, dass der linksrheinische Höhenweg die touristischen Attraktionen verschmäht: Die eine der beiden Burgen direkt am Weg (Godesburg) beherbergt ein Restaurant, die andere (Rheineck) ist nicht zu besichtigen und auf die Loreley und auf die Burg im Rhein bei Kaub können Sie allenfalls aus der Ferne einen Blick werfen.
Das ist gerade das Schöne: Wem der Sinn nach Touristik und Sightseeing steht, legt eine Pause ein und erkundet per Bus und Bahn die bekannten Highlights. Wer seine Schwerpunkte anders setzt packt seine sieben Sachen und folgt dem „R“ aus den Ortschaften heraus auf die Höhen. Der Weg belohnt Sie mit phantastischen Ausblicken und viel Abwechslung: Von der Innenstadt einer Großstadt, ausgedehnten Hügeln, Weinbergen bis zu kaum begangenen Waldwegen ist alles dabei.


Teilstück in der Region

Der Rheinhöhenweg nimmt in der Region folgenden Verlauf:
Der Weg führt von Bonn  parallel zum Jakobsweg  über den Venusberg, den „Klüttenweg“ nach Bad Godesberg und auf der Marienforster Promenade zum Kloster Marienforst. Weiter geht es durch den Wald hinter dem Heiderhof zum Waldfriedhof, über den Wittgesbach an Ließem vorbei zum „Cäcilienheidgen“ und zum Ließemer Heiligenhäuschen; von  dort erfolgt der Abstieg nach Niederbachem und quer durch den Ort führt die Wanderstrecke hinauf zum Rodderberg und weiter über die Landesgrenze NRW/Rheinland-Pfalz in Richtung Rolandsbogen.